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Magnetresonanztomografie

Funktionsweise:

Die Magnetresonanztomografie (MRT, MRI oder Kernspintomografie) erzeug, ähnlich der CT Schnittbilder des menschlichen Körpers. Im Gegensatz zu der Computertomografie benötigt die MRT keine Röntgen­strahlen, sondern lediglich ein starkes Magnetfeld und Radiowellen.

 

Lebewesen bestehen zu großen Teilen aus Wasser und auch aus Fett. Beide Bestandteile beinhalten Wasserstoffatome die jeweils wie ein sehr kleiner magnetischer Kreisel fungieren – Kernspin genannt. Normalerweise drehen sich diese „Kreisel" vollkommen ungeordnet in alle beliebigen Richtungen. Das MRT verfügt jedoch über einen sehr starken Magneten, welcher die magnetischen Wasserstoffkreisel zwingt, sich entlang der Magnetfeldlinien auszurichten. Mit Hilfe von Radiowelle lassen sich nun die ausgerichteten Wasserstoffkerne, in einem vorher festgelegten Abschnitt des Körpers, selektiv beeinflussen. Sobald die „störende" Radiowelle abgeschaltet wird richten sich die Drehachsen wieder entlang des Magnetfeldes aus. Hierbei senden die „zurückkehrenden" Wasserstoffkerne ihrerseits schwache Radiowellen aus die sich mit empfindlichen Antennen registrieren und auswerten lassen.

 

Das Signal eines bestimmten Gewebes wird hauptsächlich durch den Gehalt an Wasserstoffkernen sowie den speziellen chemischen und physikalischen Eigenschaften des Gewebes geprägt. Durch den hohen Flüssigkeitsgehalt des Weichteilgewebes, lassen sich die entsprechenden Organe und Körperregionen gut im MRT untersuchen. Insbesondere für die Untersuchung der Gelenke, der Wirbelsäule und des Gehirns ist die MRT der Computertomografie (CT) deutlich überlegen. Aber auch Untersuchungen der einzelnen Bauchorgane, der weiblichen Brust und der Prostata sowie Funktionsuntersuchungen des Herzens sind mit der MRT hervorragend möglich.

 

Untersuchungsablauf:

  • Vor der Untersuchung müssen Sie in einer Kabine Ihre Kleidung bis auf die Unterhose vollständig ablegen. Sie können ein Unterhemd oder Shirt anbehalten, wenn dieses keinerlei metallische Verzierungen hat. Auch Schmuck und Piercings sind abzuziehen, soweit möglich. Es dürfen keine Utensilien mit in den Untersuchungsraum genommen werden, Uhren und Scheckkarten werden durch das starke Magnetfeld zerstört!
  • Sie werden von unserem Assistenzpersonal aus der Kabine abgeholt. Sofern eine Kontrastmittelspritze notwendig ist, wird Ihnen vor der Untersuchung eine dünne Nadel gelegt. Es verbleibt für die Untersuchung lediglich ein dünner, flexibler Kunststoffschlauch in dem Gefäß.
  • In Abhängigkeit von der Untersuchungsregion werden Sie auf dem Untersuchungstisch gelagert und gepolstert. Sie sollten bequem liegen können, damit Sie sich während der Untersuchung nicht bewegen müssen. Gegen die Geräuschentwicklung erhalten Sie einen Gehörschutz, zusätzlich wird Ihnen eine Notfallklingel in die Hand gegeben, damit Sie sich bemerkbar machen können.
  • Der Untersuchungstisch fährt mit Ihnen anschliessend in das Gerät, so dass die zu untersuchende Region im Zentrum des Gerätes zu liegen kommt. Bitte vermeiden Sie danach jede Bewegung, da sonst die Aufnahmen verwackeln können. Wenn die Aufnahmen beginnen werden Sie laute Klopf- und Brummgeräusche hören, eventuell bewegt sich hin und wieder der Untersuchungstisch um ein paar Zentimeter.
  • Falls eine Kontrastmittelinjektion notwenig ist, wird Ihnen zwischendurch ein gut verträgliches Kontrastmittel gespritzt. Möglicherweise wird hierfür der Tisch aus dem Gerät gefahren, bitte bewegen Sie sich aber nicht! Danach wird die Untersuchung wie bisher fortgesetzt.
  • Wenn die Untersuchung beendet ist werden Sie aus dem Gerät gefahren, der Kunststoffschlauch wird aus dem Gefäß entfernt und mit einem Pflaster versorgt. Nachdem Sie sich angezogen haben dürfen Sie noch einmal im Wartebereich Platz nehmen, bis Sie die Aufnahmen ausgehändigt bekommen haben und verabschiedet worden sind.