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Ultraschall

Ultraschallgeräte erzeugen Bilder des menschlichen Körpers mit Hilfe von Schallwellen. Die verwendeten Schallwellen liegen hierbei weit außerhalb des menschlichen Hörvermögens – im Bereich des Ultraschalls. Die Schallwellen werden von einem Schallkopf aus in den Körper gesandt, den der Arzt bei der Untersuchung in der Hand hält, je nach Fragestellung und Organ werden unterschiedliche Schallköpfe verwendet.

Im Körper kommt es an Grenzflächen zwischen unterschiedlichen Geweben zu einer Spiegelung (Reflexion) eines Teils der Schallwellen, der Anteil der reflektierten Schallwellen ist abhängig von der Art und der Zusammensetzung der jeweiligen Gewebe. Ein Teil der reflektierten Schallwellen erreicht hierbei auch den Schallkopf, der nicht nur die Schallwellen aussenden kann, sondern auch als Empfänger des zurückgeworfenen „Echos“ fungiert.

Aus der Reflektionsrichtung und der Zeitdauer zwischen Aussenden und Empfangen der Schallreflektionen berechnet ein Rechner das Schallbild. Dieses wird in Form unterschiedlicher Graustufen auf einem Monitor dargestellt. Treffen die Schallwellen im Körper auf Knochen oder Luft (z. B. Luftblasen im Magen-Darm-Trakt), so werden sie vollständig reflektiert. Tiefere Strukturen können dann nicht mehr dargestellt werden. Die Ultraschalluntersuchung des Bauches wird daher umso erfolgreicher sein, je weniger Luft sich im Magen und den Därmen befindet.

 

Damit zwischen der Hauptoberfläche und dem Schallkopf keine Luft verbleibt, ist ein Gel notwendig, das man sich als eingedicktes Wasser vorstellen kann.

 

Eine Sonderform des Ultraschalls ist die farbkodierte Dopplersonografie (FKDS) oder Duplexsonografie die eine Beurteilung der Blutströmung erlaubt.

Schallwellen, die von bewegten Objekten ausgesendet (oder von diesen reflektiert) werden, unterliegen, in Abhängigkeit der Bewegungsrichtung, einer Veränderung Ihrer Tonhöhe. Diesen Effekt kann man täglich im Straßenverkehr beobachten. Motorengeräusche oder Sirenen hören sich höher an solange sich ein Fahrzeug auf uns zu bewegt und tiefer wenn es sich von einem entfernt. Dieses Phänomen wird physikalisch als Doppler-Effekt bezeichnet und bildet die Grundlage der FKDS.

Bei der Untersuchung dienen die Blutzellen als bewegte Objekte, deren Richtung und Geschwindigkeit mit Hilfe des Doppler - Effektes berechnet werden können. Die Messwerte lassen sich anschließend als Farben oder als Geräusche darstellen und erlauben die Beurteilung von Durchblutungsstörungen.